Manche Tiere im Tiergarten Neustrelitz stehen unter besonderer Obhut der Tierpfleger. Besonders wenn es um Nachwuchs zu dieser Jahreszeit geht. Zwei Schwarznasenschafe brauchen als Nachzügler eine besondere Betreuung zum Überleben.
Die beiden kleinen wolligen Lämmer mit der schwarzen Nase bringen die Herzen der Tierpfleger aber auch der Besucher derzeit zum Schmelzen. Dabei war es mit der Geburt der Tiere keineswegs absehbar, dass der Nachwuchs überhaupt eine Überlebenschance hat. „Die Mutter ist noch sehr unerfahren und hat die Kleinen nicht gefüttert“, beschreibt Tiergartenleiter Benjamin Schütze-Schulze die Sorgen der Mitarbeiter.
Die Tierpfleger haben sich der Not von Mutter Schaf und ihrem Nachwuchs angenommen. Unermüdlich haben sie den kleinen Wollknäulen den Weg ans Euter gezeigt und dem Mutterschaf zu verstehen gegeben, wie sie ihren Nachwuchs versorgen kann. Die Mühe und der tagelange Aufwand haben sich gelohnt: „Mutterschaf Miri ist inzwischen eine gute Mutter geworden. Die Tierpfleger haben den Jungen das Trinken beigebracht und dem Mutterschaf gezeigt, wie es Milch geben kann“, bestätigt der Tiergartenleiter. Im Tiergarten Neustrelitz sind sich die Verantwortlichen inzwischen längst einig, dass das Zittern um die wolligen Zwillinge nachlässt. Die Aufregung hat sich gelegt, wenngleich Mutterschaf und Nachwuchs noch immer unter ständiger Kontrolle stehen.
Die Tiergarten-Gäste müssen ein wenig Geduld mitbringen oder einfach nur Glück, um die Schwarznasenschafe, die wie Plüschtiere aussehen, zu entdecken. Aber die Lämmer zeigen sich von Tag zu Tag immer häufiger außerhalb ihres Stalls.
Nicht nur die Schwarznasenschafe haben noch verspätet zu dieser Jahreszeit Nachwuchs bekommen. Auch ein kleines Rotwildkalb hat gerade das Licht der Welt im Tiergarten erblickt. Es ist noch mit Flecken getarnt und wird – wie in der Natur auch – von der Mutter irgendwo im Gehege abgelegt. „Die Kuh kommt lediglich zum Säugen“, so der Tiergartenleiter.
Nicht nur der verspätete Nachwuchs ist einen Besuch im Tiergarten wert. Zwei kleine Lamas haben mit ihrer Geburt im September für Schlagzeilen gesorgt. Seit 2013 ist es der erste Lamanachwuchs. Das Besondere daran: Die Mutter ist das 2013 letztgeborene Lama im Tiergarten.
Achtung! Geänderte Öffnungszeiten. Ab Montag, 26. Oktober ist der Tiergarten von 9.30 bis 16 Uhr geöffnet. Die Luchse „Streluchs“ und „Stella“ freuen sich trotz der Winteröffnungszeiten auf Gäste. Die beiden präsentieren sich gern in ihrem Gehege. Die Tierpfleger hoffen, dass die Harmonie zwischen den Tieren in einer Romanze endet, in deren Folge sich im Frühjahr 2027 Luchsnachwuchs einstellt…
Es bleibt in den nächsten Wochen spannend im Tiergarten. Erstmals in der Geschichte der Einrichtung, und die lässt sich bis 1721 zurückverfolgen, werden Rinder ihr neues Zuhause beziehen. Drei Dahomey-Zwergrinder aus dem Zoo-Hannover ziehen nach Neustrelitz.
Halloween Gruselzauber im Tiergarten am 30. Oktober 17 bis 21 Uhr
- Gruselschloss mit Gruseltunnel
- Teuflische Feuershow
- Kinderdisco
- Fotobox
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