Erdgasmobilisten und Elektromobilisten fokussieren sich 2020 neu

Die Trägerkreise erdgas mobil M-V und E-Moblität M-V wollen 2020 ihre Kräfte bündeln und sich neu fokussieren. Plattform ist das sich in Neustrelitz am Landeszentrum für erneuerbare Energien M-V (Leea) ansiedelnde Kompetenzzentrum für alternative Mobilität, in das die Ressourcen beider Zusammenschlüsse fließen. „Wir versprechen uns aus der Kooperation Synergien, die sowohl die Erdgas- als auch die Elektromobilität im Land stärker als bisher voranbringen“, so Frank Schmetzke, Vorstandsvorsitzender in beiden Trägerkreisen.

Zum 1. Januar 2019 waren in Mecklenburg-Vorpommern 7341 Erdgasfahrzeuge einschließlich bivalent betriebene, 626 reine Elektroautos und 4705 Hybridfahrzeuge unterwegs. Das sind zusammen lediglich 1,5 Prozent der insgesamt im Bundesland zugelassenen Fahrzeuge. 

Die von erdgas mobil M-V bislang praktizierte Förderung bei der Anschaffung von Erdgasfahrzeugen wird 2020 nicht fortgesetzt. „Wir wollen stattdessen mehr Kooperation und Wissenstransfer, Beratung und Öffentlichkeitsarbeit anbieten sowie in NETZ-WERKstätten für die alternative Mobilität werben“, so Schmetzke.

Übrigens: Erdgasfahrer profitieren bei der Erstzulassung ihrer Autos weiter von individuellen Förderprogrammen der Trägerkreismitglieder. In die Infrastruktur der Erdgastankstellen im Land wird weiter investiert. So zeichnet sich ein erhöhter Bedarf an LNG-Tankstellen für den Lkw- und den Busverkehr ab.

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