|
Adebar unter neuer Anschrift |
|
|
|
Adebar unter neuer Anschrift
NEUSTRELITZ (GR). Wenige Wochen nach dem Umzug des Neustrelitzer Krankenhauses zeigt nun auch der Klapperstorch an der Penzliner Straße Präsenz. Dank des Engagement der Neustrelitzer Stadtwerke ist die zu einiger Bekanntheit gelangte Babywand attraktiver als zuvor unter neuer Adresse wieder zu finden. Die Vorgängerin hatte seit 2003 rund 1700 in der Kreisstadt entbundene Erdbürger verzeichnet.
Das „Denkmal“ ist auch nicht verloren, auf Acrylplatten gezogen ziert es künftig die Entbindungsstation. Die gestern übergebene neue Wand wird von Scheinwerfern ausgeleuchtet und ist, über einen schön gepflasterten Weg zum Verweilen ausladend, in die entstehende Grünanlage eingebettet. „Wir werden auch noch Sitzmöglichkeiten schaffen“, versprach Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Schmetzke. Für sein Unternehmen sei die Babywand ein „sichtbarer Ausdruck der engen Zusammenarbeit mit dem DRK-Krankenhaus“.
Über das vier mal zwei Meter messende Verzeichnis segelt ein putziger Adebar, der bestimmt zum begehrten Fotomotiv wird. Und wenn der Klapperstorch obenauf ist... 13 Kindernamen stehen schon wieder unter seinen Fittichen. Viele werdende Eltern werden erfahrungsgemäß auch hierher pilgern, um sich auf der Suche nach Inspiration die Namensideen der Vorgänger anzuschauen. In blauer Schrift sind die Knaben nachzulesen, in Rot die kleinen Damen. Monatlich wird aktualisiert.
Demnächst wird auch Amelie Oswald verewigt. Die lütte Neustrelitzerin wohnte mit Mama Claudia Schlorff friedlich schlummernd der Einweihung bei.
Wie von der Graphischen Werkstatt zu erfahren war , sind bereits mehr als 250 Mini-Babywände an glückliche Paare verkauft worden. Mit dem diesjährigen Kindersegen ist Oberin Gabriele Ehlers übrigens bislang nicht unzufrieden. Immerhin liege die Neustrelitzer Entbindungsstation 15 Geburten über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Nordkurier 14.07.2010
VON ANDRÉ GROSS
|
|
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 20. Juli 2010 um 06:19 Uhr |