gelbes Layout rotes Layout blaues Layout (standard) grünes Layout
   
   
Stadtwerke investieren ihr Winterplus Drucken E-Mail

ENERGIE Die Abgabemengen bei Gas und Fernwärme sind nur im Januar gestiegen, im November und Dezember gingen sie im Vergleich zu 2008 sogar zurück.

NEUSTRELITZ. Der bisherige Verlauf des Winters 2009/10 wird von den Menschen in der Strelitzer Region vermutlich strenger empfunden, als er sich gestaltet hat. Exklusiv für den Nordkurier haben die Stadtwerke Neustrelitz jetzt Verbrauchszahlen bei Gas und Fernwärme mit dem Vorwinter verglichen.

Danach sind die Abgabemengen von Dezember 2008 zu Dezember 2009 um 0,27 Prozent bei Gas und um 5,11 Prozent bei Fernwärme tatsächlich zurückgegangen. Auch der Novemberwert war bereits rückläufig, bei Gas sogar um 23,18 Prozent. Im Januar 2010 waren in der Gegenüberstellung dann Zuwächse von 6,16 Prozent bei Gas und 5,44 Prozent bei Wärme notiert. Das Februaraufkommen wiederum differierte kaum mit dem Vorjahr, genaue Zahlen liegen kommende Woche vor. „Insgesamt hat der Winter uns und unserem Geschäft, Leute mit Energie zu versorgen, natürlich in die Hände gespielt“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Schmetzke. „Über alles stelle ich aber, dass niemand zu frieren brauchte und alle Licht hatten. Auch wir hatten mit dem Winter zu kämpfen, wenn ich nur an den erhöhten Aufwand bei der Netzbetreuung denke. Das ist schon eine besondere Leistung, die da erbracht wurde“, so der Stadtwerke-Chef.
Auf die erzielten Überschüsse angesprochen, sagte Schmetzke, dass diese überwiegend in den investiven Bereich des Unternehmens fließen. „Für alles, was wir mit Eigenmitteln abdecken können, brauchen wir keine Kredite“, so die einfache Formel des Geschäftsführers. Aktuelle Aktivitäten seien die Solardächeraktion, bei der Kunden ohne eigenen Aufwand Energiekosten sparen, und die Erschließung des Areals für die Gewächshausanlage am Biomassekraftwerk (der Nordkurier berichtete).
Hinzu kämen Netzinvestitionen und Projekte außerhalb des Netzgebietes der Stadtwerke, die aber ebenfalls zu einer kundenfreundlichen Preispolitik des Unternehmens beitragen. Letztlich gehe es auch um die Bildung von Rücklagen, um Risiken aussteuern zu können, listete Schmetzke auf. „Wer das nicht tut, handelt fahrlässig.“

 

Nordkurier  10.03.2010
VON ANDRÉ GROSS

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 14. Juli 2010 um 10:10 Uhr
 

 

Suche

Volltextsuche über die gesamte Website

Bereitschaftsdienst

Innerhalb unserer Geschäftszeiten erreichen Sie uns wie gewohnt unter der Telefonnummer
03981 474-0.
Außerhalb der Geschäfts-
zeiten sind wir im Störungsfall unter folgenden Nummern zu erreichen:

Gas:0171 7412512
Strom:0171 3192400
Wasser:0171 7412512
Wärme:0171 3171899