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Durch die Zugabe von Futter bauen die Stadtwerke Neustrelitz eine Brücke zum Überleben
NEUSTRELITZ. Für die wild lebenden Tiere herrscht nach anhaltenden schnee- und frostreichen Winterwetter auch in der „Neustrelitzer“ Stadtforst Notzeit. Besonders betroffen sind Rot-, Reh- und Damwild. Sie haben es schwer beim verharschten Schnee, genügend Nahrung zu finden....
„Derart gefrorener Schnee führt selbst dazu, dass das Wild den Boden nicht mehr aufscharren kann und vor allen Rehe sich jetzt an den Läufen verletzen“ erklärt Peter Höfener, zuständiger Förster der Stadt Neustrelitz.
Was die Tiere jetzt bitter nötig haben, ist für die Stadtwerke Neustrelitz Herzensanliegen und brauche keine Merkblätter und Paragraphen. So haben diese es auf den Punkt gebracht und spontan für die passend eingerichteten Futterstellen in der Kalkhorst Neustrelitz mit Heu und Mais für eine „energiereiche“ Nahrung gesorgt. Darüber hinaus unterstützen die Stadtwerke Neustrelitz die Arbeit der „Weidmänner“ mit einer raschen Freimachung der Wege in den Wald, um alle geeigneten Maßnahmen, wie die Herrichtung von Futterraufen, schnell umsetzen zu können.
Für das Wohlbefinden des Wildes kann jeder sorgen. Deshalb sollen sich Spaziergänger im Wald besonders ruhig verhalten und die Wege nicht verlassen. Hunde sollten generell an der Leine geführt werden, denn jede Beunruhigung des Wildes und die Flucht durch die tief gefrorene Schneedecke verbraucht unnötig viele Kraftreserven der Tiere. Höfener bittet auch darum, liegendes Wild ebenso ruhen zu lassen.
Blitz 13/14.02.2010
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 16. Februar 2010 um 11:50 Uhr |